EA will weniger Spiele im Weihnachtsgeschäft veröffentlichen
Weihnachten, Ferienzeit - traditionell gibt es im Jahresverlauf Zeiträume, in denen mehr Toptitel erscheinen, als man spielen kann. EA will das ändern.
Weihnachten 2008 - oder auch 2007 oder 2006, die Ereignisse wiederholen sich regelmäßig: Ein Top-Titel nach dem anderen erscheint, die Spiele-Magazine drucken die dicksten Ausgaben des Jahres. Die Softwareindustrie rechnet mit großen Umsätzen. Spieler, die monatelang mit wenig ambitionierten Spielen abgespeist wurden, sehen sich plötzlich mit einer verschwenderischen Auswahl konfrontiert.
Doch nach kurzer Zeit erfolgt die Ernüchterung: Einigen der Titeln merkt man es deutlich an, dass sie frühestens im Februar fertig geworden wären. Andere sind zwar durchaus einen Kauf wert - aber überflüssig, solange man den persönlichen Favoriten noch nicht durchgespielt hat.
Das Ergebnis:
Gute Spiele gehen in der Masse unter oder werden erst Monate als Budget-Titel verkauft. Sehr gute Spiele erscheinen in mittelmäßigem Zustand und verkaufen sich selbst dann nicht mehr, wenn nach einigen Monaten alle Bugs beseitigt sind. Eine Situation, die weder für die Produzenten noch die Spieler von Vorteil ist.
Zu diesem Schluss ist man jetzt auch bei Electronic Arts gekommen. In einem Interview kündigt man an, sich in Zukunft ein Beispiel an der Filmindustrie zu nehmen, die ihre Blockbuster mittlerweile vollkommen unabhängig von Jahres- oder Ferienzeiten veröffentlicht - schließlich wollen sich die Kunden das ganze Jahr über vergnügen.
Quelle: pcgh.de




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