Call of Duty: World at War (Multi, Action)
Genre: Ego-Shooter
Entwickler: Treyarch
Publisher: Activision
Support: Offizielle Website
USK: 18
Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück: Nachdem Infinity Ward mit Call of Duty 4 nach einigen beharrlichen Jahren die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs zugunsten eines aktuellen Szenarios aufgegeben hatten, ist man beim »Bruder-Entwickler« Treyarch noch nicht bereit, alte Zöpfe abzuschneiden: Die Macher von Call of Duty 3 bleiben den 40er Jahren treu, verlagern das Geschehen aber jetzt zum Teil etwas weiter nach Südosten. Wir konnten einen ersten Blick auf das neue Call of Duty werfen, das erstmals keine Zahl mehr im Titel trägt.
Der neue Feind
Die Welt führt Krieg, das betrifft nicht nur Deutsche und Russen, sondern auch Amerikaner und Japaner: »World at War« beginnt damit, dass euer Protagonist mitten in einer japanischen Nacht an einen Stuhl gefesselt zusehen muss, wie ein lauthals schreiender Offizier seinem Kamerad nicht nur eine Zigarre ins Auge drückt, sondern mit seinem Katana auch die Kehle aufschlitzt. Unmittelbar danach grummelt er einem untergebenen Offizier ein in jeder Sprache verständliches »Mach ihn fertig« zu, das letzte Gebet wird panisch heruntergestammelt - eine Sekunde später liegt der Feind röchelnd am Boden, der Schuss eines befreundeten Soldaten kam genau zur rechten Zeit. Weg die Fesseln, her mit einer Waffe - immerhin ruft die Pflicht!
No Retreat! No Surrender!
Treyarch verspricht, mit den Japanern einen völlig neuen Shooter-Feind zu präsentieren, der vor allem mit neuen Taktiken für Ärger sorgen soll: Die Kaiserkrieger stellen sich tot, um einem dann unvermittelt in den Rücken zu fallen, verstecken sich in Bäumen oder im hohen Gras - und greifen auch mal lauthals schreiend zum Bajonett-Kamikaze, wenn sonst nichts mehr hilft. Neuerdings bietet man diesen Feinden nicht mir mit Thompson und M1 die Stirn, sondern auch mit Flammenwerfer und Molotowcocktail. Wie bei Far Cry 2 sorgt der Wind für eine schnelle Verbreitung der Flammen, das brennbare Gebiet ist aber klar eingegrenzt. Die neuen Waffen könnt ihr ebenso wie Vehikel im Mehrspielermodus nutzen, der sich am fabelhaften Modus von Call of Duty 4 orientieren soll - und ihn erweitert, denn bis zu vier Spieler dürfen online kooperativ spielen, lokal sinds immer noch zwei am horizontal geteilten Splitscreen. Die KI soll sich in diesen Fällen ohne zu cheaten dem Spielerkönnen und der -anzahl anpassen.
Besonderheiten
- drei Parteien: Amerikaner, Japaner, Russen
- zwei Kampagnen (Südpazifik und Osteuropa)
- Nutzung japanischer Kampftaktiken (Tarnung, Umgebungsnutzung, Kamikaze)
- bislang zwei Jahre Entwicklungszeit
- Vier Spieler-Kooperativ-Modus online
- Zwei-Spieler-Splitscreen-Modus lokal
- klassenbasierter Mehrspielermodus wie in CoD 4
- Vehikel im MP nutzbar
- freispielbare Vehikel-Perks
- neu: Flammenwerfer & Molotowcocktail
- Wind verbreitet Flammen weiter
- Umgebung teilweise zerstörbar
- basiert auf weiter entwickelter CoD 4-Engine
![]()
![]()
![]()
Quelle: 4players.de




LinkBack URL
About LinkBacks













Zitieren









