Valve und Electronic Arts beliefern jetzt auch deutsche Steam-Nutzer und den Rest Europas mit unten aufgezählten Spielen. Einzig „Warhammer Online" lässt sich hierzulande bislang nicht über den Onlinedienst erwerben, da in Europa ein anderer Publisher für das MMORPG zuständig ist.
Original-News: Es darf als Electronic Arts’ Kniefall vor Valve verstanden werden: Der Publisher-Riese bietet ab sofort die Topspiele des aktuellen Portfolios zum Bezahl-Download auf der Vertriebsplattform Steam an. Darunter fallen „Spore“ samt Add-On, „Need for Speed: Undercover“, „Mass Effect“, „Warhammer Online“ und „Fussball Manager 09“. Das einzige Problem: Bisher ist diese Option nur für Spieler aus den Vereinigten Staaten verfügbar. Alle anderen Steam-Nutzer müssen vorerst weiterhin auf EA-Spiele über den beliebten Online-Distributionsweg verzichten. In Zeiten einer global vernetzten Internet-Gemeinde eine unverständliche Beschränkung.
Möglicherweise dürfen deutsche und andere Spieler mit Steam-Account ja dann zugreifen, wenn in Kürze „Mirror’s Edge“ und „Dead Space“ online verfügbar sind. Großes Plus des Steam-Vertriebsmodells: Der ungeliebte DRM-SecuROM-Kopierschutz, der besonders bei EA-Spielen in letzter Zeit auf massive Kritik stieß, dürfte in der Steam-Version wegfallen.
Bedeutung erhält die Entscheidung dadurch, dass Electronic Arts sich bisher standhaft weigerte, seine Spiele über Steam anzubieten. Tatsächlich existierte mit dem offenbar leidlich erfolgreichen EA Store ein direktes Gegenmodell zu Valves Vertriebsplattform. Das Umdenken in der Firmenpolitik dürfte für die hauseigene Marke aber über kurz oder lang das Todesurteil bedeuten.




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