Gewalt in Spielen für Werbetreibende besser
Ingame-Werbung: Gewalthaltige Spiele besser für Anzeigen
Werbung und Anzeigen in Spielen ist ein Thema, dass Spieler spaltet. Geschickt und unaufdringlich eingepflegt, wird sie meist als wenig störend empfunden. Eine Studie beschäftigte sich nun damit, in welchen Spielen denn Werbung besonders gut wahrgenommen wird.
Werbung ist allgegenwärtig und wird es auch in Spielen künftig noch öfters sein. Die Industrie hat den Markt erkannt und auch Publisher und Entwickler setzten immer öfters auf Werbung in Spielen. Besonders attraktiv ist Streaming-Werbung, die per Internetleitung live ins Spiel geliefert wird.
Eine Studie hat sich nun damit beschäftigt, in welchen Spielen Werbung besonders gut wirkt und kommt zu einem interessanten Schluss: Anders als bei Filmen wirkt Ingame-Werbung bei action-lastigen Spielen deutlich besser auf den Spieler als in anderen Titel, wie beispielsweise Rennspiele.
Die Universität Luxemburg griff das Thema Rennspiel auf und entwickelte Adracer in zwei Versionen: einmal als normales Rennspiel ohne Gewalt und einmal in einer Version, in der sich Passanten überfahren werden können - inklusive Blut. Nachdem Testpersonen einige Runden im Spiel drehten stellte sich während der anschließenden Befragung heraus, dass sich die Spieler deutlich besser an Marken im gewalthaltigen Adracer erinnern können.
Dieses Zeichen könnte sich auf Entwickler und Publisher auswirken, die gerne Werbung in ihren Spielen platzieren möchten und so tendenziell mehr Spiele mit Gewalt produzieren. Jedoch hat die Studie auch festgestellt, dass sich die Spieler besser an Marken der gewalthaltigen Version erinnern können, dies aber auch verstärkt mit negativen Assoziationen in Verbindung bringen.
Hier mal ein Beispiel aus Splinter Cell




LinkBack URL
About LinkBacks










Zitieren



Lesezeichen