CES: 3D-TV ohne Brille in Aktion - Technik erläutert
Toshiba zeigt auf der CES brillenloses 3D-TV. Dank Integral Imaging und übergroßen Auflösungen ist räumliches HDTV aus fast allen Perspektiven möglich.
Schon in 500 japanischen Läden und nun auch auf der CES 2001 stellt Toshiba seine autostereoskopischen Fernsehgeräte vor: Dank spezieller Linsen und Reduktion der Auflösung wird 3D-Fernsehen bald auch ohne Shutter- oder Polarisationsbrille möglich. Alte Probleme wie der starre Abstand, den der Betrachter zum Bildschirm haben muss, wurden nahezu beseitigt. Derzeitige Demo-Modelle haben lediglich 12 respektive 20 Zoll, also 30 beziehungsweise 51 Zentimeter. Doch noch in diesem Jahr sollen TV-Geräte mit 40 Zoll (102 Zentimeter) auf dem Markt erscheinen.
Die Technologie dahinter nennt Toshiba "Integral Imaging". Ein Linsenraster vor dem LC-Display projiziert die zwei Perspektiven des 3D-Bildes unter Halbierung der Auflösung auf einen bestimmten Punkt im Raum. Damit der Anwender aber nicht permanent in zwei Metern Abstand stillsitzen muss, verleiht Toshiba seinen Demo-Modellen, die mittlerweile auch 56 und 65 Zoll (142 bzw. 165 Zentimeter) haben, eine überdimensionierte Auflösung von 4.096 x 2.100 Pixeln. Damit könne das Integral Imaging laut Toshiba auf bis zu neun Abstände projizieren und die Auflösung sinke nicht unter 720p.
Sollte sich diese brillenlose Technologie bewähren und könnte man die Preise erheblich senken (derzeit kostet das 20-Zoll-Modell in Japan umgerechnet 2.400 Euro), dann könnte 3D-TV einen noch stärkeren Boom erleben als bisher.
Quelle




LinkBack URL
About LinkBacks









Zitieren











