Das Internet ist voll: Die verfügbaren IP-Adressen für jedes Gerät sind aufgebraucht, die Umstellung auf den neuen Standard ist langwierig. Das neue Internet-Protokoll der Version 6, kurz IPv6 löst nur schrittweise das 1981 eingeführte IPv4 ab.
Diese Umstellung wird den verfügbaren Adressraum von bislang 4,3 Milliarden eindeutigen IP-Adressen auf die unvorstellbar hohe Zahl von 340 Sextillionen Adressen erweitern. Doch das dauert noch.
Alle IP-Adressen des bisherigen Standards für den Datenaustausch im Internet sind aufgebraucht. Dies teilte die oberste Vergabestelle für diese Kennzahlen, die IANA, am Donnerstag in Miami mit. IP-Adressen werden für jedes Gerät im Internet benötigt. Betroffen sind IP-Adressen nach dem bislang zu mehr als 99 Prozent verwendeten Standard IPv4. Die Vergabestelle IANA will nun die Einführung des Nachfolgers IPv6 beschleunigen, der eine nahezu unendlich große Zahl von IP-Adressen ermöglicht.
Die letzten fünf Blöcke von IP-Adressen wurden symbolisch an Vertreter der Vergabestellen in den Kontinenten vergeben. Als letzter nahm der Leiter der europäischen Vergabestelle RIPE, Axel Pawlik, die IP4-Adressen in einem Umschlag entgegen. Damit gehe ein Kapitel der Geschichte zu Ende, erklärte die IANA (Internet Assigned Numbers Authority). Die regionalen Vergabestellen wie die RIPE in Amsterdam können Telekommunikationsanbieter voraussichtlich noch bis Juni mit IPv4-Adressen versorgen, bis diese dann ebenfalls aufgebraucht sind. Vertreter erklärten, jetzt komme es darauf an, die Umstellung auf den neuen Standard IPv6 zügig umzusetzen....
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