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Ermahnung durch Internetprovider auch für Deutschland ein Weg?
Musikindustrie: Ende der Klagewelle gegen Raubkopierer
Autor: Thilo Bayer (21.12.2008) - Die Musikindustrie will künftig anders gegen Raubkopierer vorgehen. Das geht aus einem Statement der RIAA hervor, die bisher Massenklagen gegen Raubkopierer angestrengt hatte.
Musikindustrie: offenbar Ende der Klagewelle gegen Raubkopierer
Musikindustrie: offenbar Ende der Klagewelle gegen Raubkopierer [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wie mehrere Internetmedien unter Berufung auf einen Bericht des Wall Street Journals berichten, will die RIAA (Recording Industy Association of America) künftig nicht mehr gezielt gegen Einzelpersonen vorgehen, sondern eine andere Strategie einschlagen. Geplant ist, über eine Zusammenarbeit mit Internetprovidern (ISPs) direkt eine Abschreckung vor illegalen Downloads zu erreichen.
In den USA denkt man damit beim Thema Internetpiraterie im Musikmarkt um. Frankreich und England führen den Weg der Abschreckung über den Internetprovider bereits offenbar erfolgreich durch. Die deutsche Musikindustrie wünscht sich ebenfalls eine Zusammenarbeit mit den ISPs, um deren Kunden indirekt ermahmen zu können. Die gezielten Strafanzeigen gegen Privatpersonen seien nur das letzte Mittel und sollten nicht das erste Instrument gegen Raubkopierer sein.
Wie denken Sie über das Thema? Sollten Provider im Auftrag der Rechteinhaber ihre Kunden ermahnen? Oder ist das Verklagen von Privatpersonen Ihrer Ansicht nach das erfolgversprechendste Mittel, um die Anzahl illegaler Downloads einzudämmen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.
http://www.pcgameshardware.de/aid,67..._Raubkopierer/




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